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  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau  
 
  Hochschule in Baden-Württemberg mit ca. 19.560 Studierenden
gegründet: 1457
 
             
  Anschrift:   Universität Freiburg im Breisgau
Fahnenbergplatz, 79085 Freiburg/Breisgau
Tel.: 0761 / 203 - 0    Fax: 0761 / 203 - 8866
 Email: info@verwaltung.uni-freiburg.de
 Homapage: www.uni-freiburg.de
     
             
  Studentensekretariat:   Studentensekretariat
Universität Freiburg im Breisgau
Fahnenbergplatz, 79085 Freiburg
Tel.: 0761 / 203 - 4238
Fax: 0761 / 203 - 8862
Email: kohoutek@verwaltung.uni-freiburg.de
     
             
  Studienberatung:   Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung (ZSW)
Abteilung Zentrale Studienberatung
Universität Freiburg im Breisgau
Sedanstraße 6, 79085 Freiburg
Tel.: 0761 / 203 - 4246
Fax: 0761 / 203 - 8835
Email: zsw@uni-freiburg.de
     
             
  Stadt Freiburg:  

Rathausinformation
Rathausplatz 2-4 , 79098 Freiburg im Breisgau
Tel.: 0761 / 201 - 1111
Fax:

Email: rathausinformation@stadt.freiburg.de
Homepage: www.freiburg.de

     
             
  Kurzportrait:  

 

     
  Die Albert-Ludwigs-Universität liegt mitten in der Stadt und die Studenten, Professoren und Mitarbeiter sind so auch in den Alltag der Bürger der Schwarzwaldhauptstadt integriert. Darin liegt auch einer der Reize, die das Studium in Freiburg so beliebt gemacht haben. Neben dem Freizeitwert von Stadt und Umgebung sowie der Nähe zum Elsaß und der Schweiz ist es natürlich vor allem die wissenschaftliche Vielfalt, die viele junge Leute an die Freiburger Hochschule zieht. 64 Studienfächer mit einer Vielzahl von Abschlußmöglichkeiten stehen in 15 Fakultäten zur Auswahl. Und eine "Fakultät für Angewandte Wissenschaften" mit den Studienzweigen "Informatik" und "Mikrosystemtechnik" hat jüngst die ursprünglich geisteswissenschaftlich orientierte Hochschule um einen technischen Zweig erweitert. Die Geschichte der Universität reicht in das 15. Jahrhundert zurück: 1457 gründete der damalige vorderösterreichische Landesherr Albrecht VI. eine neue Universität mit einer Theologischen, Juristischen, Medizinischen und Philosophischen Fakultät. Mit dem Einzug der Jesuiten im Jahr 1620 in das Lehrerkollegium entwickelte sich die Freiburger Universität zu einem Bollwerk des katholischen Glaubens. Die damit verbundene Einengung der wissenschaftlichen Lehren konnte erst mit den Studienreformen der Kaiserin Maria Theresia aufgegeben und der Weg zur Öffnung gegenüber neuen Wissenschaftszweigen freigemacht werden. Großherzog Ludwig sicherte Anfang des 19. Jahrhunderts den Fortbestand der Freiburger Hochschule, die fortan als Zeichen der Dankbarkeit ihrer beiden Gönner den Namen führte: Albert-Ludwig-Universität Freiburg. Mit der Reichsgründung ging es mit den Studentenzahlen bergauf: Der Zustrom norddeutscher Studenten ließ die Universität bald aus ihren mittelalterlichen Mauern herauswachsen. Von etwa 200 Immatrikulierten im Jahre 1870 stieg die Zahl auf 1.000 Studenten im Jahr 1885. 1904 waren es bereits 2.000, die jeweils von der Stadt gefeiert und beschenkt wurden. So beispielsweise der 3.000. Student, der vom Wirt des "Restaurants im Martinstor" ein Semester lang zum Mittagessen eingeladen wurde. Mit 4.000 Studenten stellte die Stadt das Feiern ein. Heute hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mehr als 23.900 Studierende. Mit den Geisteswissenschaften und der Universitätsbibliothek im Zentrum, dem Institutsviertel (Naturwissenschaften) im Norden und dem großen Klinikum im Westen der Altstadt sind die einzelnen Bereiche bequem zu Fuß oder mit der Straßenbahn zu erreichen. Mit der preisgünstigen übertragbaren Regiokarte kann man Bus, Bahn und Straßenbahn beliebig oft in einem Umkreis von ca. 50 km um Freiburg benutzen. Die 15 Fakultäten gliedern sich in die Bereiche Theologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Philosophische Fakultät, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Pharmazie, Geowissenschaften, Forstwissenschaften und Angewandte Wissenschaften. Freiburg ist eines der wichtigsten Zentren der interdisziplinären Polymerforschung. Die Pionierleistungen des Freiburger Nobelpreisträgers Hermann Staudinger auf dem Gebiet der organischen und makromolekularen Chemie waren Grundlage für die Entwicklung der Kunststoffe. Die Medizinische Fakultät genießt mit ihrem großen Theoretikum in der experimentellen wie auch der klinischen Forschung hohes internationales Ansehen. Fast 7.000 Pflegekräfte, Ärzte, Angestellte und Arbeiter arbeiten im Universitätsklinikum, das mit 1.900 Betten und 13 Fachkliniken zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung ausgebaut wurde und besonders für seine Leistungen in der Tumorforschung und seine sportmedizinische Einrichtungen bekannt ist. Traditionell nehmen die Geistes- und Sozialwissenschaften an der Universität Freiburg eine wichtige Rolle ein. Herausragende Leistungen in der Philosophie, der Philologie verschiedener europäischer Sprachen und der historischen Forschung sowie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sind mit Namen und Veröffentlichungen Freiburger Gelehrter wie Heidegger, Husserl, Weber, Eucken oder von Hayek verbunden. Eine breite Informationsmöglichkeit bietet die moderne Universitätsbibliothek. Fast drei Millionen Bücher - aneinandergereiht sind das 65 laufende Kilometer - können per Computersystem OLAF ausgeliehen und bis auf wenige Ausnahmen sofort mitgenommen werden. Das Studium Generale mit seinen mehr als 100 Vortragsreihen und Kunstkreisen läßt über den Tellerrand des eigenen Faches hinausblicken. Wer musisch aktiv werden will, hat dazu unter anderen in drei Sinfonieorchestern, einer großen Anzahl von Chören, Theaterwerkstätten und Musical-Shows Gelegenheit. Mehr als 2.000 Studierende kommen aus dem Ausland, wobei die Südeuropäer in den letzten Jahren die amerikanischen Studierenden zahlenmäßig überflügelt haben. Übrigens sind mehr als 50 % der ausländischen Studierenden Studentinnen. In den Sommermonaten ist das Sprachgewirr innerhalb der Freiburger Universität noch größer. Seit 1911 finden im Juli und August die Internationalen Sommerkurse statt. Einen besonders engen Kontakt hat die Freiburger Universität zu den Universitätspartnern in der Region. 1989 gehörte die Albert-Ludwigs-Universität zu den Gründungsmitgliedern der EUCOR, der "Europäischen Konförderation der Universitäten am Oberrhein". Dazu zählen Basel, Mulhouse, die drei Universitäten in Straßburg und die Universität Karlsruhe. Ziel ist es, im Kleinen das zu verwirklichen, was man nicht geschafft hat: ein gemeinsames grenzüberschreitendes Studium und gemeinsame Forschung. Mit dem Studiengang Biotechnologie und dem Forschungsprojekt Reklip, der regionalen Klimaforschung am Oberrhein, hat hier EUCOR einen Anfang gemacht. Freiburg liegt inmitten einer bekannten Weinregion und auch die Universität ist unter die Winzer gegangen: Seit vielen Jahren gehören ihr auf Grund von Stiftungen Rebberge im nahen Kaiserstuhl und dem Tuniberg, auf dem ein "süffiger" Uni-Wein heranwächst. Allerdings hat er unter den Studenten nicht mehr die Bedeutung wie einst in den Freiburger Studentenbursen des Mittelalters, als der Weinentzug bei den Mahlzeiten als hartes Strafmaß galt. Seit neuestem ist die Uni auch im Äther: Die Studierenden haben im eigenen Uni-Radio-Studio im ehemaligen französichen Flugzeugtower die Möglichkeit, unter Anleitung von Rundfunkprofis digitale Radiotechnik zu erlernen und eigene Beiträge für den Unifunk oder das Patientenradio "amPuls" des Klinikums zu produzieren. Freiburg rangiert in der Spitzengruppe der Städte, in denen die Bundesbevölkerung - statistisch - am liebsten zu Hause wäre. Es ist wohl auch die Überschaubarkeit, die die Schwarzwaldhauptstadt auszeichnet: Provinz mit großstädtischem kulturellem Angebot in den Sparten Theater, Konzert, Kunst. Die Universität und ihre Studenten spielen innerhalb des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Stadt eine wichtige Rolle. Ca. 12.000 Beschäftigte haben die Universität zum größten Arbeitgeber Südbadens werden lassen. Auch über die Zukunft macht man sich an der Freiburger Hochschule Gedanken. So im "Institut für Informatik und Gesellschaft", das sich mit den Auswirkungen der neuen Informationstechnologie auf die Gesellschaft beschäftigt. Mit zwei weiteren Zentren hat sich die Universität zusätzlich geöffnet: mit dem Frankreichzentrum, das neben der Forschung auch einen Aufbaustudiengang zum Erwerb von Frankreichkompetenz anbietet, und mit dem Freiburger Materialforschungszentrum (FMF), das anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreibt. "Freiburg hat, was alle suchen ", heißt der Slogan, mit dem die Stadt wirbt. Nur eines hat sie immer noch nicht: genügend Studentenzimmer. Die Lage hat sich allerdings durch den Abzug der französischen Truppen wesentlich verbessert. Auf einem ehemaligem Kasernengelände und in einem früheren Militärlazarett sind fast 1.000 neue Studentenzimmer entstanden. Dennoch - es gibt keine Garantie, daß der Wohnugs-NC bald ganz von der Bildfläche verschwindet. Es gibt eben noch viele andere, die suchen, was Freiburg zu bieten hat.      
 
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