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  Universität Hamburg  
 
  Hochschule in Hamburg mit ca. 40.404 Studierenden
gegründet: 1919
 
             
  Anschrift:   Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Tel.: 040 / 42838 - 0    Fax: 040 / 42838 - 2449
 Email:
 Homapage: www.uni-hamburg.de
     
             
  Studentensekretariat:   Zentrum für Studierende
Universität Hamburg

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
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  Studienberatung:   Zentrum für Studienberatung und Psychologische Beratung
Universität Hamburg

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Tel.: 040 / 42838 - 2522
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Email: studienberatung@uni-hamburg.de
     
             
  Stadt Hamburg:  

Bürgerbüro Hamburg
Poststraße 11, 20345 Hamburg
Tel.:
040 / 42831 - 2411
Fax:
040 / 42831 - 2825
Email: buergerbuero@sk.hamburg.de
Homepage: www.hamburg.de

     
             
  Kurzportrait:  

 

     
  Die Universität Hamburg gehört zu den jüngeren deutschen Universitäten. Ihre Errichtung dokumentiert sich nicht in einem landesherrlichen Stiftungsakt, sondern in einem Mehrheitsbeschluß der erstmals demokratisch gewählten Hamburgerischen Bürgerschaft vom 28. März 1919. Als erste Universitätsgründung der gerade geborenen Weimarer Republik war sie vom Geist des Aufbruchs, der Reform bestimmt: Sie sollte nach dem Willen des Gesetzgebers allen sozialen Schichten geöffnet und keine reine Ordinarienuniversität sein. Anderen Hochschulgruppen wurden zwar noch keine Mitbestimmungsrechte, aber erste Mitspracherechte eingeräumt: Fünfzig Jahre später gehörte Hamburg wiederum zu den ersten Reformhochschulen: Das Universitätsgesetz von 1969 brachte die Mitbestimmung aller Universitätsmitglieder und schuf, in Ablösung der Rektoratsverfassung, im Amt des Univeristätspräsidenten eine kontinuierliche Leitungsinstanz. Die Wurzeln der Hamburger Universität reichen freilich bis in das beginnende 17. Jahrhundert zurück. 1613 bis 1883 bestand in der Freien und Hansestadt ein zwischen Schule und Hochschule stehendes "Akademisches Gymnasium" und von 1885 an ein "Allgemeines Vorlesungswesen", eine Art akademische Volkshochschule; beide Einrichtungen verfügten schon über Professuren. Daneben hatte sich im 19. Jahrhundert eine Reihe wissenschaftlicher "Staatsinstitute" - für Dienstleistungen in der Botanik, Physik und Chemie - entwickelt, und 1907 kam es zur Gründung eines "Kolonialinstituts", das ebenfalls schon mit Lehrstühlen ausgestattet war. Die Forderung heimgekehrter junger Kriegsteilnehmer nach akademischem Unterricht gab den letzten Anstoß dazu, alle schon bestehenden wissenschaftlichen Institutionen zur Universität zusammenzuführen. Der Start der jungen Hochschule in den 20er Jahren war glanzvoll; Namen wie Ernst Cassirer (Philosophie), Erwin Panofsky (Kunstgeschichte), Otto Stern (Physikalische Chemie), Wiliam Stern (Psychologie) zeugen davon. Weltoffenheit und Liberalität galten als Markenzeichen der "Hamburgischen Universität", wie sie damals hieß. Mit dem Rektor Ernst Cassirer stand zum erstenmal ein jüdischer Professor an der Spitze einer deutschen Universität. Entsprechend tief war der Absturz, als dieser Gelehrte mit vielen anderen 1933 Deutschland verlassen mußte. Breite und Vielfalt kennzeichnen von Anbeginn an bis heute das Studienangebot - es umfaßt rund 100 Studiengänge ! - und das Forschungsspektrum der Universität Hamburg. In charakteristischen Zügen spiegelt die größte Lehr- und Forschungsstätte Norddeutschlands zudem die Tradition und die Interessen Hamburgs als Handelsstadt, als "Tor zur Welt", wider. Historisch aus den "Kolonialwissenschaften" erwachsen, besitzen die Sprach- und Kulturwissenschaften, vor allem bezogen auf den außereuropäischen Bereich, ein starkes Gewicht wie an kaum einer anderen Universität. Der Fachbereich Orientalistik etwa ist mit 15 Einzelfächern nirgendwo so vollständig vertreten wie in Hamburg. Auch für andere Disziplinen, zum Beispiel die Rechtswissenschaft und die Wirtschaftswissenschaften, ist die intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Ausland prägend. In diesen Zusammenhang gehört auch die für Hamburg typische Pflege von Regionalstudien (Afrika-, Lateinamerika- und Osteruopa-Studien). Hamburgs Nähe zur See gemäß ist die stark ausgebaute und international als besonders leistungsfähig geltende Meeres- und Klimaforschung, mit den hier stationierten Forschungsschiffen "Meteor" und "Valdivia". Die einschlägigen Fachwissenschaften, von der Meteorologie bis zur Meereschemie, werden demnächst auch räumlich in einem Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften zusammengeführt. Die Meeres- und Klimaforschung läßt sich wiederum dem umfassenderen Feld der Umweltforschung zuordnen, zu der viele weitere Fachrichtungen - Bodenkunde, Forst- und Holzwirtschaft, Technische Chemie, Angewandte und Allgemeine Botanik und andere - schwerpunktmäßig beitragen. Wichtige Weiterentwicklungen des Forschungspotentials gingen in jüngster Zeit und unter besonderer staatlicher Förderung in Richtung Molekularbiologie (in der Medizin und in der Botanik), Materialwissenschaften (Mikrostrukturforschung, Laserphysik) sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (u.a. "Künstliche Intelligenz"). Der Molekularbiologie parallel wurde die Technikfolgenabschätzung mit zwei Professuren bzw. Forschungsgruppen im Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt - BIOGUM für die Bereiche Pflanzenzüchtung und Neurowissenschaften etabliert. Den Bedürfnissen der Medienstadt Hamburg dient die Ausbildung in die Studienrichtungen Journalistik und Medienkultur. Schließlich seien drei für das Profil der Universität Hamburg ebenfalls wichtig gewordene wissenschaftlich-künstlerische Studiengänge erwähnt: Musiktheater-Regie, Schauspieltheater-Regie und ein Aufbaustudium Film.      
 
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